Dörp un Lü, Seite 7


Erntekrone hängt jetzt im Rathaus

 
Die Tanzgruppe und der Vorstand des Heimatvereins „Vergnögde Good-heit“ e.V. Westerscheps übergaben jetzt die kleine Erntekrone, die in diesem Jahr erstmals im Festzelt auf der „Groden ammerschen Arntefier“ hing und von der Tanzgruppe des Heimatvereins als Überraschung gefertigt wurde, an die Gemeinde Edewecht. Dort wurde sie von Bürgermeisterin Petra Lausch in Empfang genommen und im Eingangsbereich des Rathauses aufgezogen.

Die Bürgermeisterin bedankte sich herzlich und freute sich darüber, dass die schöne Erntekrone zur Verschönerung beiträgt. Sie sprach Dank und Lob für die Traditionspflege des Heimatvereins aus.

Bis ca. Ende November soll die Erntekrone ihren Ehrenplatz im Rathaus behalten. Dann wird sie von der Gemeinde wieder an den Heimatverein zurückgegeben.

Antje Mienert

   

Theatergruppe der „Vergnögden Godheit“ begeistert Publikum

 

Nach der gelungenen Premiere des Theaterstücks „De verdreihte Verwandschaft“ von Erhard Asmus auf der Groden ammerschen Arntefier fanden weitere Aufführungen statt, die allesamt gut besucht waren und bei denen es reichlich Applaus vom Publikum gab.

In dem Dreiakter geht es um die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. So mancher suchte damals Angehörige, die man in den Kriegs- wirren verloren hatte. Das Stück ist durch Irrungen und Wirrungen geprägt, aus denen sich komische Situationen ergeben.

Auf dem Hof von Bauer Jörn Steen (Thomas Hollje) sorgen die Großmagd Trin Puck (Annegret Konen) und die    Magd

Friedel (Gunda Deeken) für Komplikationen Der Grundstücksmakler Adelbert Speck (Herbert Bunjes) möchte den maroden Hof von Bauer Steen kaufen, was zusätzlich für allerlei Verwicklungen sorgt. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Jungbauer Harms Klausen (Detlef Wittje) verliebt sich in die Magd Friedel, was Jörn Steen überhaupt nicht passt und von Großknecht Jochen Brussbort (Jan-Dirk Meirose) und der Zeitungsfrau Jule Snackfatt (Karin Hobbiesiefken) mit viel Ironie verfolgt wird. Auch die Stadtfrau Lore (Kerstin Gerdes) sorgt für allerlei Verwirrungen und am Ende gibt es natürlich für fast alle ein Happyend. Als Souffleuse fungierte, wie schon in den letzten Jahren auch, Hilde Oellien.

Seit Mai d. J. wurde das Stück eingeübt, um beim Publikum für etwas Kurzweil in unserer schnelllebigen Zeit zu sorgen. Hier-für, so finde ich, gebührt allen Laienschauspielern unser Dank.

Vielleicht hat jemand Gefallen daran gefunden und hat ebenfalls Lust, mal in einem Stück mitzuspielen. Sollte dies der Fall sein, setzt man sich mit Jan-Dirk Meirose unter der Tel.-Nr. 04405-489568 in Verbindung.

Antje Mienert