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Dörp un Lü, Seite 6 |
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Arntefier in Scheps wieder ein voller Erfolg |
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Neue Programmpunkte kommen gut an |
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Die „Grode ammersche Arntefier“ in Scheps ist verklungen und nach Einschätzung der Veranstalter war sie wieder ein voller Erfolg. An allen Tagen war die Veranstaltung gut besucht. Besonders gut angenommen wurden die neuen Programmpunkte. So fand erstmalig ein Kinderkleider- und Spielzeugflohmarkt statt, der sowohl bei Ausstellern wie auch Besuchern großen Anklang fand. |
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| Die Emsland-Triker stellten ihre Trikes vor, luden Besucher zum Mitfahren ein und nahmen am Sonntag am großen Festumzug teil, wobei sie im letzten Stück des Umzugs Kinder aus dem Publikum zum Mitfahren einluden, was bei diesen einen Sturm der Begeisterung auslöste. | |||
| Ebenso stellte der Oldtimer-Club Altenoythe seine alten Traktoren vor sowie auch einige Traktoren und Maschinen in Miniatur-Ausgabe, die auch fahrtüchtig waren. | |||
| Des Weiteren wurde die Vorführung einer alten Dampfmaschine aus Torsholt, dem „Buschhacker“ gezeigt, bei dem Holzstämme von bis zu 12 cm Durchmesser zu Holzschnitzeln verarbeitet wurden. | |||
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Für eine große
Überraschung sorgte die Tanzgruppe des Heimatvereins, die erstmalig eine |
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Da alle neuen Programmpunkte gut angenommen wurden, stehen sie auch im nächsten Jahr wieder auf dem Programm und die einzelnen Gruppen haben ihre Teilnahme schon jetzt fest zugesagt. Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Hel-fer, ohne die die Durchführung der „Groden ammerschen Arntefier“ nicht möglich wäre. |
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Weitere Infos und Fotos auch unter www.heimat-verein-westerscheps.de. |
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Antje Mienert |
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„Vergnögde Goodheit“ unter neuem Dach |
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| Der Kassenwart Rolf Kaptein musste tief in die Schatztruhe des Heimatvereins „Vergnögde Good-heit“ greifen, um für das alte „Tollhus“ auf dem Gelände des Freilichtmuseums am Wurnbarg in Wittenberge das Reetdach zu erneuern. Schon immer war es wichtig für den Menschen, ein festes Dach über dem Kopf zu haben. Aber die traditionellste Weise, ein Dach gegen Regen, Sonne und Wind zu schützen, ist die Reetdacheindeckung. | |||
| Reet bzw. Schilf ist eines der ersten Bedachungsmaterialien der Menschen gewesen. Unterschiedlichste Materialien haben die so genannte „Weichbedachung“ ersetzt. Aber im Nord- und Ostseeküstenraum behielt das Reet jedoch seine Bedeu-tung. Die Lebensdauer eines Reetdaches, mit sei-ner hervorragenden Isolationswirkung, ist von unterschiedlichen Kriterien abhängig und hält im Durchschnitt 30 bis 60 Jahre. | |||
| Der Kostenvoranschlag für die Erneuerung des Daches ergab ca. 23 000 Euro, obwohl ein Großteil an Eigenleistung vom Verein einkalkuliert wurde. Diese Kosten werden nun von der OLB, LZO, Volksbank, dem Landkreis Ammerland sowie der Ge-meinde Edewecht übernommen. Für den Verein bleibt ein Restbetrag von 7 – 8000 Euro zu finanzieren. Daher sind kleine und große Spenden von Firmen und Freunden aus der Umgebung sehr willkommen. Einen tollen Anfang machte bereits eine Rentnerin aus Godensholt mit einer spontanen Spende von 100 Euro. Ihre schönen Erinnerungen an unzählige Veranstaltungen auf dem Wurnbarg motivierten sie zu der Spende. | |||
| Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Helfern dieser Dachsanierung: „Heinz Kreyenschmidt, Tammo Rowehl, Menno Boer, Helmut Eilers, Richard Sandstede, Manfred Hinrichs, Helmut Kusper und Werner Kwiatkowski haben hervorragende Arbeit geleistet“, sagt Rolf und ist stolz auf die Mitglieder seines Vereins. | |||
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Karl-Heinz Iwan |
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