Dörp un Lü, Seite 8


Rückblick „Grode ammersche Arntefier“ vom 09. - 11. September 2005

Am Freitag startete die „Grode ammersche Arntefier“ mit der Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „De Hexenhoff“, aufgeführt von der Spielgruppe des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“. Das Publikum im voll besetzten Festzelt spendete der Spielgruppe reichlich Applaus. Danach fand die Disco für Jung und Alt mit dem Saturday-Night-Express statt.

Am Samstag und Sonntag fand ab 10.00 Uhr ein Höker-, Bauern- und Trödelmarkt statt.

Zum Ernteball spielten die „Coconuts“ zum Tanz auf. Die Tanzgruppe der „Vergnögden Goodheit“ führte einige Tänze aus ihrem Repertoire auf.
Der Höhepunkt war wie in jedem Jahr der große Festumzug am Sonntag mit ca. 130 Festwagen, Gruppen und Spielmannszügen. Nach dem Hochziehen der Erntekrone und der Festansprache durch den Direktor der Landwirtschaftskammer Weser-Ems führten die Tanzgruppen des Heimatvereins Tänze auf. Die Spielmannszüge gaben im Festzelt ein Platzkonzert. Ab 17.00 Uhr spielte der Saturday-Night-Express nochmals bis zum späten Abend zum Tanz auf.
Zu der Organisation des Festes gehört auch immer eine Menge Arbeit. Die Tanzgruppe wickelt und schmückt die Erntekrone. Fleißige Hände bauen den Platz auf und nach dem Fest auch wieder ab, schildern Straßen und Parkplätze aus, stellen Fahrradstände und das Pfannkuchenzelt auf usw. Etliche Frauen bereiten schon Tage vorher die Zutaten vor und backen den „Bookweetenjanhinnerk“, der am Samstag und Sonntag serviert wird. Auch in der Vorbereitung der Tombolen am Samstag und Sonntag sowie bei der Ausschmückung des Festzeltes für den Ernteball und der Vorbereitung und  Durchführung der Kinderbelustigung sind etliche Vereinsmitglieder beschäftigt. Der Heimatverein „Vergnögde Goodheit“ bedankt sich auf diesem Wege bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, ganz herzlich.
Die „Vergnögde Goodheit“ freut sich schon heute auf Ihren Besuch bei der
„Groden ammerschen Arntefier“ 2006.                                  Bit dorhin – dat goh jo good.

Antje Mienert