Dörp un Lü, Seite 6


Jahreshauptversammlung des OBV „Scheps“ e.V. am 01.02.2007

Am 01.02.07 fand die Jahreshauptversammlung des OBV statt. Nach den all-gemeinen Regularien und den Berichten des 1. Vorsitzenden, der Kassenführerin und der Kassenprüfer wurden die turnusmäßig erforderlichen Neuwahlen durchgeführt.

Da in allen Positionen eine Wiederwahl erfolgte, ergab sich keine Veränderung im Vorstand.

1. Vorsitzender ist weiterhin Wolfgang Krüger, 2. Vorsitzender Erwin Lüttmann. Wieder gewählt wurden auch Anke Bischoff als Kassenwartin und Anke Kleemann als Schriftführerin.

Angesprochen wurden noch verschiedene Dinge, die über den OBV bei der Gemeinde angeregt wurden. So wird u. a. zurzeit geprüft, ob entlang des „Plackhoff“ die Anlegung eines einfachen Fahrradweges durch Aufbringen von Schotter möglich ist. Dieses würde eine erhebliche Abkürzung des Weges nach Edewecht für Fahrradfahrer aus dem Bereich „Am Pool“, „Baven Water“ usw. bedeuten.
Hinrich Bischoff berichtete, dass die derzeitige stellvertretende Bezirksvorsteherin, Ingrid Hübner, ihr Amt abgeben möchte. Daher wird voraussichtlich Mitte März diesen Jahres die Neuwahl eines/einer neuen Stellvertreters/ Stellvertreterin erfolgen.

Wolfgang Krüger

 

Wo sind eigentlich die Eltern?

 

Immer wieder am Wochenende spielt sich in unseren ansonsten so ruhigen Wohnsiedlungen das gleiche Spiel ab. Am Abend, so ab 20.00 Uhr hört man irgendwo laute Musik aus einem Haus, einer Garage oder Partyschuppen und wenig später sieht man Jugendliche und teilweise noch Kinder in Gruppen in die Richtung ziehen, woher die Musik kommt. Sie sind ausgelassen und fröhlich und freuen sich auf die Party.

Einige Stunden später sieht und hört man die gleichen Leute wieder. An ihnen hat sich eine Wandlung vollzogen!!! Sie sind auf Deutsch gesagt: voll. Sie schreien und schimpfen lauthals durch die Gegend. Sie haben Krach mit der Freundin und mit den Freunden oder schimpfen einfach auf das schei... Deutschland. Einige von ihnen treten mit aller Gewalt gegen Transformatorenkästen, Schilder oder Zäune, andere reißen Pflanzen aus den Vorgärten und werfen sie durch die Gegend.

Silvesterknaller zwei Tage vor Weihnachten brachten nicht nur die Haustiere in der Nacht um den Schlaf und den Verstand. Die bisherige Krönung erlebten wir vor einigen Wochen, als einige, den Stimmen nach zu urteilen noch Kinder, nachts um 3 Uhr Steine aus Beeteinfassungen herausrissen und damit auf Zigarettenautomaten, Bäume und Schilder warfen. Am nächsten Morgen lagen die Steine neben zerbrochenen Flaschen auf der Straße und bildeten im Dunkeln ein gefährliches Hindernis. Spätestens hier hört der Spaß auf. In unserer Spaßgesellschaft scheint man das Wort Rücksicht auf Andere kaum noch zu kennen, oder wie ist solch ein Verhalten sonst zu erklären?

Die Eltern dieser Kinder sollten ihre Aufsichts- und Erziehungspflicht ernster nehmen als bisher. Ansonsten könnte es passieren, dass ihre Sprösslinge demnächst von der Party in einem silber-blauen Auto nach Hause gebracht werden.

Adolf Klöver