Dörp un Lü, Seite 10


Schepser auf hoher See

Der Schulhof ist kein Parkplatz!

Parkprobleme am Vereinsheim und an der Schule

Es ist inzwischen zur Gewohnheit geworden, bei Fußballspielen, beim Hallensport und größeren Schulereignissen "wild" zu parken.
Ich weiß, von lieben Gewohnheiten trennt man sich nur schwer. Aber so kann es nicht weitergehen. Bei den Anwohnern hält sich ein Verständnis hierfür in Grenzen, wenn der Hof zugeparkt ist und Autos fast im Vorgarten stehen. Aber auch Hausmeister Olaf Wittje kann nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn der Schulhof einem Parkplatz in der Oldenburger City gleicht. Besonders problematisch ist es jedoch für einige Anlieger, die mit ihren überbreiten Arbeits-Fahrzeugen häufig blockiert werden.
Ich weiß, man soll nicht nur meckern, sondern auch Verbesserungsvorschläge machen. Darum schlage ich vor, dass der OBV, die GHS Osterscheps und Vertreter der Schepser Vereine gemeinsam über Parkplatzalternativen diskutieren. Vielleicht besteht die Möglichkeit, aus dem Graben vor dem neuen Sportplatz am Timmenkamp oder/und am Grundstück neben dem Dorfplatz (Osterfeuer) zusätzliche Parkplätze zu errichten?
Weitere Vorschläge sind erwünscht und würden Wolfgang Krüger sehr erfreuen.

Karl-Heinz Iwan

Marga, Gustav Janßen & Co. auf der AIDA
>Denken Sie mehr an sich, kommen Sie an Bord!< so lautete ein Werbespruch von AIDA DAS CLUBSCHIFF. Marga Janßen überlegte lange, aber dann stand fest: "Wir sagen dem Winter ade." Am 2. Weih-nachtstag ging es von der ammerländischen Pampa nach Bremen und per Flug nach Teneriffa. Silvester schritten sie die Gangway hinauf zum Fünf-Sterne Dampfer  AIDAblu und schipperten zur Kanaren-Rundreise. Aber das erste Ziel war die portug. Insel Madeira, dann folgte die span. Inselgruppe vor der NW Küste Afrikas mit Fuerteventura - Lanzarote -  Gran Canaria und zu-rück nach Teneriffa. La Palma konnte nicht ange-laufen werden, der Wind war zu stark. "Das wird eine Traumreise" schwärmte Sabine Janßen schon Wochen vor ihrem Abflug und ging immer und immer wieder zum Shoppen, bis die Kreditkarte glühte. Für die vielen Festlichkeiten an Bord des Luxus-Liners sind natürlich zahlreiche Vorbereitungen zu treffen. Bikini und Badelatschen reichen nicht, "wir müssen uns da schon in Schale schmeißen", meinte auch Gustav und befreite seine Ausgeh-Garderobe von den Mottenkugeln. Viel Platz im Koffer ließen die Damen ihm aber nicht, denn sie packten für jedes Unterhaltungsprogramm das entsprechende Outfit ein.

"Neujahr unter Palmen, der tolle Sonnenauf- und untergang, die exotischen Früchte, die vielen Attraktionen, das angenehme Klima, das war was", strahlte Marga wieder in Scheps (insbesondere, wenn andere in der Heimat Schnee schaufeln müssen). Für alle gab es überwältigende Eindrücke. Gustav: "So etwas habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt, also, eigentlich noch nie."
Würdest du diese Reise noch einmal machen? Sabine: "Sofort!"
Marga und Gustav, im Schlepp ihre Tochter Sabine, Tochter Hilke mit Eheherr Ralf, die Enkelkinder Sina, Daria und Fynn und eine Freundin von Hilke, werden sich immer an diese Reise erinnern. Und Erinnerungen sind bekanntlich das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.

Karl-Heinz Iwan